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Der Weg ist das Ziel libra

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Geschafft!!!

Habe heute die 10 KG-Marke geschafft.

Ich freu mich riesig!

Und als ich diesen Blog anfing, habe ich gesagt, dass ich nach 10 Kilo ein neues Design basteln werde.

Hier ist es nun - sommerlich blau - und wird mich die nächsten 5 Kilo begleiten. Ich hoffe, die bis zum Herbst zu schaffen - da gibt es ein herbstliches Design.

Das wollte ich nur mal loswerden!

Liebe Grüße
IRENE
3.8.06 18:06


Abschied

Wer meinen Blog schon länger mitliest, weiß, dass es in meinem Leben schon einige Ereignisse gegeben hat, die mich sehr verletzt haben und wegweisend für meinen weiteren steinigen Weg waren.

Ein für mich sehr entscheidendes Ereignis liegt schon fast 12 Jahre zurück, ohne dass ich es je ganz aufgearbeitet und vergessen hätte. Wie ein Geistesblitz erschien mir daher der Gedanke, den ich auf meiner gestrigen Walkingrunde hatte, diesem nun endlich ein Ende zu setzen. Da ich neben meinem Gewicht auch emotionale Belastungen abbauen will, gehört dieser Lebensabschnitt unbedingt dazu und ich fühle, dass ich nun endlich bereit dazu bin.

Es begann, als wir nach langer Bauzeit endlich in unser neues Haus einziehen konnten. Ausgelaugt und bis an die Grenzen der Belastbarkeit gehend hatten wir es mit viel Eigenleistung geschafft, unseren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Für mich war immer klar, dass ich als Architektin auch ein eigenes Haus bewohnen wollte und ich war immer davon ausgegangen, dass auch mein Mann diese Meinung teilte. Leider flüchtete der sich schon bald in Existenzängste, wurde depressiv und fast nicht mehr ansprechbar. Er brauchte lange, ehe er überhaupt für eine Therapie bereit war und war dann sehr lange in Behandlung.

In dieser Zeit musste ich alle Verantwortung alleine tragen, mein Sohn war gerade in die Schule gekommen und ich hatte mich zusammen mit einem anderen Architekten selbständig gemacht. Ich fühlte mich alleine gelassen und genau in dieser Situation verliebte ich mich in meinen Geschäftspartner. Für Außenstehende wohl völlig unverständlich – der Mann war 25 Jahre älter als ich, hätte mein Vater sein können und für mich, die ich Anfang 30 war, eigentlich ein alter Mann.

Ich hätte niemals gedacht, dass es mich mal so erwischen könnte – davor habe ich nur meinen Mann geliebt, andere Männer hatten keine Chance, obwohl es einige gab, die in mich verliebt waren.

Ich weiß bis heute nicht, wie das passieren konnte, aber dieser Mann gab mir genau die Geborgenheit, die ich in dieser Zeit brauchte und die mir mein Mann nicht geben konnte. Er gab mir Anerkennung, er weckte die Kreativität in mir und ließ mich meine Arbeit mit einer Hingabe tun, die mir davor nicht bekannt war.

Ich war glücklich – ja glücklich, obwohl doch die Situation mehr als denkwürdig war. Dieser Mann war verheiratet – ich war verheiratet, wir hätten beide unsere Partner nicht verlassen aber wollten trotzdem nicht auf unsere gemeinsame Arbeit verzichten. Wir haben uns perfekt ergänzt – während ich im Büro die Zeichnungen gefertigt und alles andere bürotechnische erledigt habe, war er draußen entweder auf Baustellen oder bei potentiellen Bauherren. Meine jungen Ideen und seine jahrelange Erfahrung haben sich ideal zusammengefügt und wir waren ein sehr erfolgreiches Team. Niemals wollte ich das aufgeben! Mir kam es oft so vor, als lebte ich zwei Leben – das eine im Büro und das andere Zuhause – nur so konnte ich wohl so lange die Augen vor den Konsequenzen verschließen.

Obwohl diese Liebe immer nur platonischer Natur war, hat seine Frau irgendwann gemerkt, was los ist und ihrem Mann ein Ultimatum gestellt: Irene oder ich! Und so kam, was ich tief in meinem Inneren immer befürchtet hatte – ich erhielt die Kündigung und mein beruflicher Abstieg begann.

Alles, was nach dieser Geschichte kam, habe ich immer an dem gemessen, was ich verloren hatte. Auf diese Weise habe ich mir nie wieder erlaubt, richtig glücklich mit meiner Arbeit zu sein. Ich habe mir immer wieder neue Fluchtpunkte gesucht nur um mir diese Erinnerungen zu bewahren. Für mich waren meine Erinnerungen das Paradies, aus dem ich nicht vertrieben werden konnte und ich wollte nicht sehen, dass ich mir damit alle Türen verschlossen habe, die mir ohne diese Blockade vielleicht offen gestanden hätten. Lieber habe ich betrauert, was ich verloren hatte als diesen Lebensabschnitt abzuschließen und neu anzufangen. Jung genug wäre ich gewesen zu dieser Zeit…..

Es trifft mich mit aller Macht das heute zu erkennen und es kostet mich viel emotionale Kraft, das jetzt aufzuschreiben, aber es ist an der Zeit, die Gedanken endlich ziehen zu lassen, leb wohl zu sagen zu einer Liebe, die mein Leben bestimmt hat aber für immer vorbei ist.

Ich werde diesen Mann nicht vollständig aus meinem Herzen verbannen können, aber er soll es auch nicht mehr beherrschen und mich am Glücklichsein hindern. Und auch wenn ich nach erfolgreichem Abnehmen mit WW wieder so aussehen möchte wie zu dieser Zeit, werde ich ab sofort eine Frau sein, die einer verlorenen Liebe nicht mehr hinterher weint, sondern die jetzt einen Weg geht, der ihr gut tut und sie wieder glücklich macht.

Abschied tut weh – und so weine ich heute noch ein wenig über meine eigenen Zeilen, aber morgen fängt ein neuer Tag an – morgen fängt mein neuer Weg ins Glück an….

Liebe Grüße
IRENE
3.8.06 22:01


Urlaubsreif

Ja, ich glaube, ich bin urlaubsreif.
Nein – ich will gar nicht verreisen – allein die Vorbereitungen würden mir nur wieder Stress machen. Nein – ich bräuchte einfach mal ein paar Tage frei.

Ich merke, wie ich mich morgens aus dem Bett quälen muss und nach der Arbeit nachmittags voll den Durchhänger habe. Dann will ich immer so viel schaffen und komme doch nicht vom PC los oder liege auf dem Sofa. Zum Blenden fehlt mir die Lust – aufräumen mag ich meinen Schreibtisch auch nicht und so hocke ich hier, klicke mich durch Foren, Blendseiten und Mailkasten und tue eigentlich nichts produktives.

Und das alles ist für mich ein Zeichen dafür, dass ich einfach mal ne Pause bräuchte. Lange schlafen, gemütlich frühstücken, ein Minimum an Haushalt, lesen, entspannen, Musik hören, walken, nichts tun!

Ich denke nicht, dass das zuviel verlangt ist also werde ich sehen, dass ich in den letzen Ferienwochen wenigstens ein paar Tage frei machen kann um ein wenig zur Ruhe zur kommen.

Das Positive ist: Meine Abnahme geht weiter voran. An manchen Tagen fällt es mir schwer durchzuhalten – da könnte ich alles essen was in meinen Schränken ist und es kostet mich große Überwindung, dem nicht nachzugeben. Dann wieder klappt alles super und ich komme mit meinen Punkten prima klar. Ich denke, das geht allen so, die auf diese Weise abnehmen wollen und jeder Tag hält eine neue Herausforderung bereit. Ich bin froh, dass es mir bis jetzt gelungen ist, auf dem Weg zu bleiben und vor allem die Bewegung fast täglich in meinem Tagesablauf einzubauen – darauf bin ich stolz!

Belohnt habe ich mich für mein erstes Etappenziel immer noch nicht – und ich werde es wohl auch nicht tun. Dass mir plötzlich Hosen passen, die jahrelang im Schrank hingen, ist für mich Belohnung genug. Außerdem haben Belohnungen so was endgültiges – und da ich noch lange nicht am Ziel bin, erscheint mir jetzt eine Belohnung einfach noch zu früh. Mal schauen, wie es nach 15 kg aussieht

Liebe Grüße
Irene
7.8.06 21:53


Glücksgefühle

Als ich eben die Gewichte der WW-Mädels in meine Excel-Tabelle eingetragen hatte, kam mein „kleines“ Dreibein Christoph dazu und sah sich die Tabelle an.
Er meinte, es würde noch das Zielgewicht fehlen – womit er recht hat – kluges Kind!!!

Er hat sich meine Zahlen angesehen und mich nach meinem Zielgewicht gefragt und ob ich es denn bis zu seiner Konfirmation schaffen könnte. Ich hatte ihm nämlich vor einiger Zeit versprochen, bis zu seiner Konfirmation abgenommen zu haben…..

Mutig habe ich geantwortet, dass ich das ganz sicher schaffen werde, denn wenn es so weiter läuft wie bisher ist das durchaus möglich. Auf meine Frage hin, ob ihm das denn sehr wichtig sei, meinte er: Nein, eigentlich nicht! Ich mag meine Mama egal ob sie dick oder dünn ist. Meine Frage konnte er gar nicht richtig verstehen – so nach dem Motto, warum fragt die das denn jetzt?

Könnt ihr euch vorstellen, wie glücklich mich das gemacht hat?
Solche Momente bauen auf, motivieren, machen Mut.

Nun bin ich absolut sicher, es bis dahin zu schaffen – mehr Motivationsschub kann man gar nicht bekommen.

Es grüßt euch eine glückliche IRENE
8.8.06 20:27


Ein Lächeln

Guten Morgen liebe Mitleserinnen,

weil meine Waage heute so megafreundlich zu mir war, schicke ich euch heute ein Lächeln.

11 KG weniger sind doch ein Grund, sich zu freuen!!!

Habt alle einen wunderschönen Tag.

10.8.06 07:04


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