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Der Weg ist das Ziel libra

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Lange nicht geschrieben

Ich habe ein richtig schlechtes Gewissen, dass ich meinen Blog so sehr vernachlässige. Dabei hätte ich sehr viel zu schreiben - ich glaube, ich muss erst wieder rein kommen

Daher werde ich jetzt mal mein Urlaubstagebuch posten - damit hier mal wieder ein Anfang ist....
17.8.07 18:43


Urlaub vom 09.07. – 18.07.07

1. Tag – Anreise

Ich stehe bereits um 6.00 Uhr auf. Ich brauche einfach viel Zeit morgens, und Ruhe, und ich freue mich, dass die anderen noch schlafen. Ich mache mir Tee, fahre den PC hoch und schaue nach den Mails. Es sind nicht viele, und so gucke ich noch kurz im Forum und schaue dann meinen restlichen Papierkram an. Noch ein paar Überweisungen, ein Brief ans Finanzamt und eine Rechnung an einen Bauherren – dann sollte alles erledigt sein. Komisch, immer alles auf die letzte Minute. Ich bin mir selbst ein Rätsel….

Irgendwann stehen die anderen auf, und nach einigem hin und her geht es endlich los. Vorher muss noch ein Paket auf die Post – ich atme tief durch – danach geht es wirklich los.

Wenn wir bisher verreist sind, haben wir uns immer mind. Einmal verfahren – diesmal soll das nicht so sein. Ich habe mir bei map24 extra die Route ausgedruckt, und so fahren wir die Strecke zunächst ganz entspannt. An einem Autobahndreieck meint mein Mann, wir müsste Richtung Kiel – doch meine Route sagt etwas anderes.

Ich sage, er soll halt so fahren wie er will, aber er verlässt sich auf meine Route…

Irgendwann kommt uns das alles komisch vor – und doch vertraue ich immer noch meinem Computerausdruck. Komisch, die Gegend sieht so anders aus und wir kommen schließlich in einen Ort, der zwar so heißt wie der, wo wir hin wollen, aber er ist es definitiv nicht.

Ich bin wütend – eigentlich auf mich selbst und dass ich nicht noch mal richtig kontrolliert habe, aber auch auf mein Dreibein, der meint, ich hätte ja wohl den richtigen Ort eingeben sollen und mir indirekt vorwirft, dass ich eine geographische Niete bin. Das weiß ich selbst – habe aber keine Lust, wenn er mich das auch noch so direkt spüren lässt.

Auf Umwegen versuchen wir, den richtigen Weg zu finden – ohne richtige Karte, nur nach den Schildern, und sind alle genervt und ärgerlich. Schließlich sind es 100 km Umweg, als wir endlich in unserem Urlaubsort ankommen – Halleluja!!!!

Immerhin scheint hier die Sonne! Wir bringen unsere Sachen in die Wohnung und gehen erstmal was essen und trinken. Meine Dreibeine essen Hotdog, Currywurst und Co. – doch ich kann dieses fettige Zeug nicht ab, trinke einen Cappu und essen ein Rosinenbrötchen.

Als wir am Strand entlang gehen, bin ich versöhnt und denke – was sind schon 100 km Umweg! Abends gehen wir essen und spielen danach noch eine runde Minigolf. Ich schlafe schlecht, werde oft wach aber mache mir nichts draus – schließlich hab ich Urlaub!!!!
17.8.07 18:44


2. Tag

Der Tag beginnt mit Sonnenschein und ich hole unsere Frühstücksbrötchen. Die Jungs haben gute Appetit – Dreibein und ich auch, und so gönnen wir uns ein leckeres, ausgiebiges Frühstück. Danach wolln die Jungs an den Strand, und wir genießen die Sonne, die Wärme und den leichten Wind. Gegen Mittag kommen Gewitterwolken auf und so gehen wir in die Wohnung zurück. Wir essen eine Kleinigkeit und ich lege mich mit meinem Buch aufs Sofa. Irgendwie bin ich völlig Kaputt und schlafe sogar ein. Aber was solls – es ist Urlaub!

Der Abendspaziergang am Strand, den wir nach dem Essen machen, ist wunderschön. Die Sonne kommt sogar noch mal raus und es ist traumhaft, einfach so am Wasser entlang zu laufen. Abends bin ich so kaputt, dass ich relativ schnell einschlafe. Die Betten sind nichts für mich – mein Rücken tut mir weh und ich schlafe wieder schlecht, aber in fremden Betten schlafe ich eh immer nicht so gut….
17.8.07 18:45


3. Tag

Ich wache bereits um 8.00 Uhr auf, einfach weil mein Rücken sich meldet. Ich schnappe mir mein Buch und lese weiter. Ich bin fast durch und will endlich wissen, wie es ausgeht. Irgendwann wachen auch die anderen auf, aber es wird spät, bis wir endlich frühstücken. Die Jungs sind hungrig und können Unmengen vertilgen. Ich bin fast ein wenig neidisch, denn auch mich macht die Luft hungriger hier, aber ich will nicht unbedingt zunehmen….

Es regnet, und wir sind unentschlossen, was wir unternehmen sollen. Die Jungs sind etwas frustriert, denn sie wollen ans Meer. Ich ziehe mich an und gehe eine Runde laufen. Es regnet immer noch und kein Mensch ist am Strand. Ich laufe einfach los, habe Rückenwind und merke den Regen kaum. Erst als ich umdrehe, weht mir der Wind ins Gesicht und der Regen trifft mich von vorne. Aber ich bin froh, draußen – und auch mal alleine zu sein…

Zu viert auf 2 Zimmer, Minibad und Kochnische wird mir auf Dauer zu eng, sodass ich immer mal Raum für mich brauche. Und den habe ich ja reichlich am Stand….

Als ich zurück komme, gönnen wir uns Cappu und Kuchen und zu unserer Überraschung hört der Regen aus. Die Jungs sind nicht zu halten – die wollen ins Wasser und so gehen wir alle zum Strand. Dreibein und ich hocken im Strandkorb – die Jungs spielen Ball im Wasser. Langsam kommen auch andere Leute dazu – kaum hat der Regen aufgehört, sind sie auch wieder da… aber im Wasser sind nur unsere Jungs. Ich liege im Strandkorb und schon wieder fallen mir die Augen zu. Ich werde hier einfach schneller müde…

Das Buch, das ich mir noch eingepackt habe, habe ich schon gelesen. Das merke ich nach den ersten Seiten und ärgere mich, aber ich finde einen Islandkrimi im Regal der Ferienwohnung und so bin ich versöhnt. Ohne Buch – kein Urlaub!!!!

Nach einen kleinen Spaziergang essen wir große Nudelportionen in einem kleinen Lokal und laufen danach noch eine größere Runde. Die Jungs wolln unbedingt noch mal baden und nach der Dusche sind sie schon wieder hungrig… Ich mache es mir wieder mit meinem Buch gemütlich und hoffe, dass ich diesmal besser schlafen kann.

Inzwischen können wir über unsre falsche Route lachen. Wir suchen auf der Karte, wo wir gewesen sind und witzeln darüber, dass wir nicht gemerkt haben, wie falsch wir waren….
17.8.07 18:46


4. Tag

Der Tag ist recht langweilig.Das Wetter ist immer noch nicht richtig toll – aber es bleibt halbwegs trocken. Gegen Mittag laufen Dreibein und ich ins 4 km entfernte Schönberg – meine erste Route mit dne Stöcken. Sonst bin ich immer ohne gelaufen.

Wir gönnen uns danach eine Kleinigkeit zu essen – er eine Bratwurst, die ich wohl niemals mehr essen werde, ich ein kleines Stück kuchen und einen Cappu. Der Tag plätschert so dahin – die Jungs unternehmen was alleine und ich mekre, dass ich es nicht aushalte, den ganzen Tag mit allen zusammen zu sein. Immer wieder brauche ich kleine Auszeiten, lesen den Islandkrimi in einem Rutsch durch und genieße diese viele freie Zeit.

Lesen, spazieren gehen – viel mehr tun wir hier nicht. Für manche bestimmt total langweilig, aber ich glaube, wir waren so platt, dass wir das nun einfach mal brauchen…
17.8.07 18:47


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