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Gewichtiges

Als man mir den Käse wegnahm...

Ich habe lange darüber nachgedacht, wann man mir wohl meinen Käse weggenommen hat,
und wenn ich ehrlich bin, ist das schon sehr lange her. Wer meinen Blog kennt, kennt auch meine Geschichte, aber ich möchte hier trotzdem noch mal anhand der Mäusestrategie reflektieren, wie es aus meiner Sicht war.

Als ich mit dem Studium fertig war, hat mich ein älterer Kollege gefragt, ob ich zusammen mit ihm ein Büro eröffnen wollte. Der Kollege war aus Trier nach Nordhessen gekommen und wollte das Büro nur in Partnerschaft führen. Er hatte meinen damaligen Chef gefragt, der aber schon sehr krank war und uns nur seine Büroräume vorerst zur Verfügung stellte.
Ich hatte die Wahl zwischen Anstellung und Partnerschaft - und ich wollte die Partnerschaft.
Ich war vielleicht blauäugig, aber auch ehrgeizig, und mir gefiel die Vorstellung, gleichberechtigter Partner zu sein. Außerdem dachte ich, dass ich damit Kindererziehung und Beruf besser kombinieren könnte, was sich auch als richtig erwies.

Der Kollege baute sich ein Haus mit Büro und wir zogen nach einer Übergansphase dort ein.
Wir hatte sehr gute Aufträge und bald einen Namen im Ort, denn das Team - jung und alt, klappte gut, auch weil die Aufgaben entsprechend verteilt waren.

Das war die Zeit, als ich mein persönliches Käselager fand.

Es war ein sehr schöne Zeit - ich war erfolgreich, ich hatte genügend Geld, ich hatte mein eigenes Haus, Mann, Kinder - alles wie im Märchen

Ich habe mich in dieser Zeit oft gefragt, ob das Glück wohl immer so weiter gehen könnte.
Ich war fast ängstlich, es könnte irgendwann mal aufhören, und leider war es dann auch so.

Die Partnerschaft zerbrach - und zwar nicht an mangelnden Aufträgen, sondern an zwischenmenschlichen Beziehungen. Trotz des Altersunterschieds hatten sich mein Kollege und ich ineinander verliebt. Wir wollten beide weder unsere Partner verlassen noch unsere berufliche Zusammenarbeit beenden, aber seine Frau bestand darauf, dass wir die Partnerschaft beenden.

Das war der Tag, an dem man mir meinen Käse weggenommen hat
18.10.07 15:45


5. Tag

Eigentlich ein Tag ohne Höhen und tiefen. Ich merke, dass mir das Faulsein scho etwas auf den Geist geht. Ich habe noch ein Buch gefundne, was ich aber schon an einem Abend durch habe. Eigentlich habe ich mir solche Tage immer gewünscht – nur essen, schlafen, lesen, gammeln…. Doch jetzt fehlt mir schon wieder was. Mir fehlt ein geregelter Tagesablauf, ja und auch mein PC fehlt mir. Bin ich süchtig? Ja bestimmt, ohne diese Blechkiste wäre mir auf Dauer langweilig. Naja, ich werde die Tage shcon noch aushalten, aber es ist offensichtlich, dass diese Art von Urlaub nicht zu lange dauern darf.

Leider habe ich auch immer die Kosten im Blick. Ich kann selten entspannt eine Speisekarte lesen, ohne die Preise zu vegleichen. Ich wähle oft Gerichte aus, die ncith so teuer sind, anstatt das, was ich gerne essen würde. Dadurch entgeht mir Genuß, das weiß ich… ich kann es aber nicht abstellen. Ich würde genre mal so viel Geld haben, dass ich es mit vollen Händen ausgeben könnte, ohne darauf achten zu müssen…

Aber vielleicht werde ich das nie können….
17.8.07 18:47


Schon wieder oder immer noch Stillstand

Irgendwie geht es gewichtsmäßig nicht richtig voran.
Auf der Suche nach den Gründen bin ich auf eine gewisse WW-Müdigkeit gestoßen.
Mir geht in letzter Zeit die Punktezählerei einfach auf den Geist.
War ich am Anfang total begeistert dabei, alle Punkte peinlichst genau aufzulisten, jeden Tag meine Mahlzeiten in mein Tagebuch einzutragen und täglich mein Gewicht zu protokollieren, so ergreift mich jetzt eine gewisse Lustlosigkeit.

Wie kommt man da wieder raus???

Ich suche noch nach Lösungen – Hauptsache, das Gewicht geht nicht wieder hoch!!!
19.1.07 17:49


Stillstand

Jeder, der sich für einen längeren Zeitraum mit dem Abnehmen beschäftigt, weiß, dass er unweigerlich kommen wird, und dennoch ist man enttäuscht, wenn er tatsächlich eintrifft und wird ungeduldig, traurig, ärgerlich.

Diese Gefühle habe ich leider auch, denn seit Wochen bewegt sich mein Gewicht immer in der gleichen Region – geht mal ein wenig runter, um am nächsten Tag wieder nach oben zu schnellen. Im Wochendurchschnitt bleibt das Gewicht aber gleich.

Und obwohl ich weiß, dass mich das eben nicht ungeduldig machen, dass ich mich nicht ärgern soll darüber und es mich ganz und gar nicht traurig stimmen soll, tappe ich in genau diese Falle.

Warum kann ich mich nicht einfach freuen darüber, dass ich mit nun knapp 17 Kilo weniger viel wohler fühle, dass ich beweglicher geworden bin und ein besseres Körpergefühl entwickeln konnte?

Warum lasse ich meinem Körper nicht ein wenig Zeit, mit der neuen Situation klar zu kommen, sich auf das neue Körpergefühl einzustellen und nach einer Pause weitere Kilos abzugeben?

Ich bin einfach ungeduldig, ich will nicht vom Wege abkommen sondern gezielt ein Ergebnis ansteuern, ich will dafür keine Umwege machen, nicht in Staus geraten, nicht aufgehalten werden.

Aber was ich will und was mein Körper bereit ist zu leisten ist eben nicht das selbe.

Viele raten mir, ich sollte doch bis Weihnachten erst mal in die Erhaltung gehen. Einfach mir und meinem Körper ne Pause gönnen, und die nächsten Kilos im neuen Jahr angehen.
Aber alles in mir sträubt sich dagegen zu pausieren, ich will nicht stehen bleiben, ich will voran kommen. Ich habe Angst, dass eine Pause mich einfach zurückwerfen könnte und ich danach den Wiedereinstieg nicht mehr finde.

Ich glaube, ich mache einfach so weiter wie bisher – irgendwann wird sich der Erfolg auch wieder einstellen, und mit meiner Ungeduld muss ich eben leben….

Liebe Grüße
IRENE
14.11.06 19:14


Veränderungen

Drei Monate nach meinem WW-Beginn bin ich 11 kg leichter und habe regelmäßige Bewegung in meinen Tagesablauf eingebaut. Sind das schon alle Änderungen?

Diese Gedanken schossen mir heute durch den Kopf, als ich im Nieselregen mit meinen Walkingstöcken durch die Felder gelaufen bin. Was hat sich getan, seit es den berühmten Klick in meinem Kopf gegeben hat – habe ich tatsächlich schon etwas verändert?

Ich brauche es wohl schwarz auf weiß, um es wirklich zu glauben, und oft traue ich mir selbst auch nicht, aber ich fang einfach mal an:

- ich achte darauf, was und wie viel ich esse
- ich ernähre mich nach dem WW-Prinzip und führe Buch über meine Mahlzeiten
- ich habe meinen Schokoladenkonsum auf einen Cappuccino pro Tag reduziert
- im Restaurante suche ich nach Lebensmitteln, die punktefreundlich sind
- ich meide Imbissbuden und Schnellrestaurantes
- ich esse viel mehr Obst und Gemüse
- ich trinke endlich genug
- ich bewege mich regelmäßig und es macht mir sogar Spaß
- ich fange an, meinen Körper wieder mit freundlichen Augen zu betrachten
- ich lasse mich sogar wieder fotografieren
- ich lebe leichter

Das sind doch eine ganze Menge an Veränderungen und es können sicher noch mehr werden. Und wenn ich bedenke, dass ich mich eigentlich immer sehr schwer getan habe mit Veränderungen, so sind diese doch bisher nur gut für mich gewesen.

Ich bin froh und dankbar für diesen 04. Mai – als ich mich endlich auf diesen Weg begeben habe.

Mit vielen lieben Grüßen
Irene
11.8.06 21:38


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