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Nachdenkliches

Die Millionenfrage

Habt ihr euch schon mal gefragt, was ihr mit einer Million EURO machen würdet?
Träumt nicht jeder irgendwann mal davon, so viel Geld zu haben, dass man sich über sein finanzielles Auskommen keine Sorgen mehr zu machen braucht?

In einem von den Motivationsbüchern, die ich zur Zeit mit Begeisterung lese, wird folgende Frage gestellt:

Du erbst 6 Millionen Euro, darfst das Erbe aber nur antreten, wenn du weiterhin berufstätig bleibst. Was du arbeitest, ist egal, aber es muss eine richtige Arbeit sein – und sei es Eisverkäufer zu sein auf Hawai :-)

Was würdet ihr tun?
Ich fand die Frage total interessant, denn man kann seinen Träumen freien Lauf lassen und muss trotzdem realistisch bleiben, denn das Erbe ist ja an eine richtige Arbeit gekoppelt.

Ich habe einige Zeit überlegen müssen, aber dann hatte ich die Idee, eine Computerschule aufzumachen. Ich würde mein Hauptaugenmerk auf die ältere Generation lenken, diejenigen, die neugierig genug geblieben sind, sich den neuen Medien nicht zu verschließen. Die noch was lernen wollen und sich nicht aufs Altenteil zurückziehen wollen. Es würde mir Spaß machen, mein Wissen zu vermitteln.

Außerdem würde ich ein Buch schreiben, das ich gleichzeitig auch als Hörbuch aufnehmen würde. Ich hätte außerdem einige Leute beschäftigt, die für mich die Dinge erledigen, die ich nicht so gut kann und könnte mich so auf das Wesentliche konzentrieren.

Als Architektin würde ich nur noch als Beraterin und im Entwurf auftreten – für alles andere hätte ich auch wieder meine Leute. Könnte auch sein, dass ich in der Richtung gar nicht mehr tätig werden würde.

Warum werden solche Träume nur geträumt, wenn man dieses Vermögen im Rücken hat? Was hält uns davon ab, uns solche Ziele nicht auch als erreichbar aus eigener Kraft vorzustellen? Ich versuche gerade, das bei mir selbst herauszufinden, denn ich denke, es liegt an meiner Herkunft und Erziehung, warum ich mir eigenen Reichtum nur schwer vorstellen kann. Ich werde dieser Frage auf den Grund gehen....
6.1.08 19:10


Happy New Year

Da ist es also, das Neue Jahr 2008!!!

Was wird es mir wohl bringen?
Werde ich meine Ziele erreichen?
Wo werde ich am Ende dieses Jahres stehen?

Das sind die Fragen, die mich beschäftigen, aber ich werde einfach einen Schritt nach dem anderen machen, mich zwar nicht hetzen lassen, aber auch nicht unbeweglich bleiben.

Happy New Year - mein Jahr der Veränderungen!!!
3.1.08 21:29


Jahresabschluss 2007

Gerade habe ich meinen Jahresabschluss vom vorigen Jahr gelesen, aus dem eine Fülle an positiven Gedanken und Wünschen spricht, die mich ganz nachdenklich macht. Denn dieser Jahresabschluss wird ein ganz anderer sein – selbstkritischer – auch etwas enttäuschter, aber dennoch nicht weniger motiviert als vor einem Jahr.

Ich werde einige Zeilen aus meinen Eintragungen zitieren, denn sie zeigen den Weg auf, den ich in 2007 gegangen bin.

Im Januar begann ich mit diesem Satz:

Aber ich bin zuversichtlich – es wird sich was bewegen in 2007!!!

Ja, hat sich was bewegt? Das frage ich mich schon einige Zeit, und wenn ich es negativ sehe, müsste ich sagen – nein, es hat sich gar nichts bewegt. Mein Gewicht hat sich seit Monaten nicht mehr nach unten bewegt – es ist einfach bei –20 Kilo stehen geblieben – bewegt sich mal etwas hoch oder runter aber bleibt im Endergebnis stehen. Beruflich habe ich nichts verändert, sondern hänge noch immer in diesem schlechtbezahlten Bürojob fest. Im Gegenteil – mein Chef hat meine Stunden gekürzt, sodass ich davon nun gar nicht mehr leben kann. Wo bitte ist da die Veränderung????

Im Februar schrieb ich dann dieses hier:

Die Zeit rennt mir davon. Der Januar ist vorbei und ich habe den ersten Monat des Jahres einfach so verstreichen lassen, ohne dass ich etwas wesentliches verändert, geschafft hätte. Das hat mich einen Moment in Panik versetzt, denn ich war so euphorisch in das neue Jahr gestartet und dachte, ich würde Bäume ausreißen. Stattdessen hat sich weder mein Gewicht noch sonst etwas anderes verändert.

Wenn ich es wieder negativ sehe, hat sich auch seit diesem Posting nichts verändert. Gewicht und berufliche Situation haben sich nicht verändert. Es ist fast so, als hätte es dieses Jahr nicht gegeben....

Im Frühjahr habe ich über mich geweint:

Ich glaube, ich habe über mich selbst geweint, darüber, dass ich in diesem beschissenen Job feststecke. Darüber, dass ich sogar putzen gehen muss, um ein paar Euros dazuzuverdienen. Darüber, dass ich mich immer wieder enttäuschen lasse von Auftraggebern, die zwar versprechen, zu bezahlen, es dann aber dennoch nicht tun. Darüber, dass ich z.Zt wieder so wenig Geld habe, dass mir die Mahnungen ins Haus flattern. Darüber, dass mein so positives Horoskop sich eher ins Gegenteil kehrt. Ja ich weine um mich selbst, um meine Schwäche, um meine verletzte Seele, die wohl viel verletzter ist als ich angenommen habe.

Ja, manchmal überkommen mich auch heute wieder solche Gefühle, und weinen hilft mir zwar nicht, aber ich kann nicht anders und gebe dieser Schwäche nach. Aber nach einigen Wochen kann ich endlich wieder dieses hier schreiben:

Ich lerne, meinen Wert wieder zu erkennen, ich lerne, meine Stärken wieder zu entdecken, ich lerne, mich selbst wieder zu lieben. Zeitgleich mit der körperlichen Veränderung verändert sich auch meine Seele, verändert sich mein Leben. Und auch wenn ich manchmal denke, dass es mir zu langsam geht, muss ich geduldig sein und einen Schritt nach dem anderen machen. Aber ich bin immer noch auf dem Weg – und das ist doch das Entscheidende.

Und Wochen später dieses hier:

Das Leben ist Veränderung, jeden Tag passiert etwas neues und wir tun gut daran, nicht festgefahren in alten Mustern zu sitzen, sondern neue Möglichkeiten auszuschöpfen, auch mal Dinge auszuprobieren, von denen wir nicht wissen, ob sie was bringen oder nicht. Ich möchte das Leben so annehmen, wie es kommt, möchte mich nicht zu sehr festlegen, jedenfalls dort wo das möglich ist. Ich möchte wach bleiben, empfänglich für neue Ideen, neue Möglichkeiten für mich entdecken. 20 Kilo weniger haben wohl keinen neuen Menschen aus mir gemacht, aber mich Ballast loswerden, mich eine gewisse Leichtigkeit spüren lassen. Diese Leichtigkeit will ich mir erhalten.

Einen kleinen Durchbruch schaffe ich, als ich im Herbst ein Seminar besuche, in dem es um Farb- und Stilberatung geht:

Es ist tatsächlich so, dass mir endlich klar wird, was ich mir wert sein sollte und dass es durchaus legitim ist, mit der richtigen Kleidung und den richtigen Farben besser auf andere wirken zu können. Ich halte nichts von Menschen, die nur danach gehen, ob jemand gut oder schlecht angezogen daher kommt und dabei den Charakter übersehen bzw. diesen nur nach der Kleidung beurteilen. Vielleicht habe ich deshalb nie so großen Wert auf Kleidung gelegt. Aber Kleidung kann – wenn sie nicht „verkleidet“, den Charakter eher noch unterstreichen, sichtbar machen, was sonst unter der falschen Kleidung oder den falschen Farben verborgen geblieben wäre. Das ist die elementare Erkenntnis, die ich aus diesem Seminar mitnehme. Es ist fast, als hätte ich mich selbst gefunden, und meinen eigenen Wert erkannt...

Und dieses hier ist eine der letzten Eintragungen, die ich nach dem Lesen des Buches: "Die Mäusestrategie“ geschrieben habe:

Die Ideen, die ich jetzt habe, sind alle schön und gut, aber sie nur zu denken reicht eben nicht. Wenn ich mich nicht bewege, wird aus all diesen schönen Ideen nichts werden. Nur wer sich bewegt kann einen Eingang finden. Ich habe das Gefühl, mein Käselager ist gar nicht weit weg, aber ich sehe des Eingang nicht. Wenn ich herausfinde, was es ist, das mir die Sicht versperrt, müsste ich die Lösung haben...

Wo also stehe ich jetzt, am Ende dieses Jahres?
Ist es wirklich so, dass ich nichts erreicht habe?
Ist es so, dass dieses Jahr verlorene Zeit war?
Ist es so, dass ich mich nicht weiter verändert habe?
Ist es wirklich so, dass man ein Jahr so vergeuden kann?


Nein, es ist nicht so, dass ich nichts erreicht habe, ich habe nur nicht das erreicht, was ich mir Anfang des Jahres vorgestellt habe.
Nur – was hatte ich mir denn vorgestellt? Immer habe ich mir nur gewünscht, etwas an meiner verfahrenen Situation zu ändern, aber ich hatte keine konkrete Vorstellung davon, wie genau das aussehen soll. Ich habe den Fehler gemacht, bei der Definition meiner Ziele nicht auf konkrete Formulierungen zu achten. Meine Ziele waren zu allgemein, nicht klar genug beschrieben, nicht wirklich greifbar. Hätte ich bei meinem Abnehmprojekt nicht ein klares Ziel vor Augen gehabt, sondern mir nur vorgenommen, abzunehmen, hätte es wohl kaum funktioniert. So aber hat der Wunsch, 66 kg zu wiegen, ich immer voran getrieben – das Ziel war als Zahl sichtbar. Auch wenn ich bisher nicht dort angekommen bin, so ist dieses konkrete Ziel doch eine Motivationshilfe für mich, auch wenn ich am Ende mit einer anderen Zahl zufrieden sein werde.

Aber war das Jahr deshalb verloren? Verloren, weil ich keine klare Zielformulierung hatte? Nein, verloren war das Jahr nicht – ich glaube, selbst meine ganz schlimmen Jahre, in denen es mir richtig schlecht ging, waren keine verlorene Zeit. Ich habe immer – wenn auch meistens viel später, Lehren daraus ziehen können. Erfahrungen, die mir jetzt helfen, anders zu leben und mit offenen Augen durch Leben zu gehen. So habe ich halt ein ganzes Jahr gebraucht, um festzustellen, dass meine Zielformulierung ungenau war, dass ich etwas ansteuern wollte, von ich nicht einmal wusste, wie es denn aussehen soll. Mag sein, dass das für einige Menschen wie vertane Zeit klingt, auch ich habe zuerst so gedacht, aber nun kann ich akzeptieren, dass ich diese Jahr wohl gebraucht habe, um Ideen und Möglichkeiten im neuen Jahr umsetzen zu können.

Und daher ist es auch nicht so, dass sich in diesem Jahr nichts verändert hat. Ich habe gelernt, mit neuen Computer-Programmen umzugehen, die mir bei der Gestaltung von Webseiten helfen können und mit denen ich meine Kreativität weiter ausbauen kann. Ich habe außerdem gelernt, dass ich mit der richtigen Kleidung und den richtigen Farben meine Ausstrahlung und mein Auftreten verbessern kann und so ein besseres Selbstbild von mir bekomme. Und ich habe durch das Basteln meines Adventskalenders erkannt, dass ein weiteres Talent in mir schlummert, von dem ich nicht geahnt habe, dass es überhaupt da ist.

Das alles ändert natürlich nichts an meiner finanziellen und beruflichen Situation, aber es bringt mich dennoch ein Stück weiter in der Formulierung meiner eigenen Ziele und Wünsche und war daher wichtig für meine weitere Entwicklung. So kann ich am Ende sagen, dass dieses Jahr 2007 keineswegs vergeudet war – nein, nach dem aktiven Jahr 2006 war es ein Jahr, in dem auf den ersten Blick wohl nichts nennenswertes passiert ist, das aber dennoch enorm zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen hat.

Es sind heute ganz andere Gefühle als die, die ich am Ende von 2006 hatte, weniger euphorisch und überschwänglich, sondern eher leise, verhalten, dafür aber mit konkreteren Zielen. Ich werde mich auf kein positives Horoskop verlassen, sondern nur auf meine eigene Zielvorgabe, und an deren Definition arbeite ich noch. Wenn ich konkrete Ziele habe, werde sie aufschreiben. Ich wünsche euch allen einen schönen Jahreswechsel

IRENE
29.12.07 15:34


Die Mäusestrategie

In einem Forum wurde mir vor einigen Wochen ein Buch empfohlen:

„Die Mausestrategie“ von Spencer Johnson, das ich mir nach dem Lesen des Klappentextes sofort gekauft habe. Ich fühlte mich von der Geschichte sofort magisch angezogen und habe das Buch richtiggehend verschlungen.

Es handelt von Mäusen und menschenähnliche Minilebewesen, die auf der Suche nach ihrem persönlichen Käselager sind und wie sie Veränderungen begegnen, nachdem man ihnen eines Tages den Käse einfach weggenommen hatte.

Wundervoll geschrieben, eigentlich ganz einfach, und doch absolut wirkungsvoll. Ich hatte den Eindruck, man hätte die Mäusestrategie eigens für mich geschrieben, denn sie passt so hundertprozentig auf mich und mein Leben wie sonst nichts, was ich bisher gelesen habe.
18.10.07 15:45


Bewegungslos....

Ich war wie Grübel - ich habe in meinem leeren Käselager gesessen und habe gewartet, dass der Käse wieder kommt. Er kam aber nicht, und wie Grübel wurde ich darüber erst ärgerlich, später depressiv. Ich konnte nicht verstehen, warum ich in diese Situation kommen musste. Ich wollte natürlich weiterhin freiberuflich arbeiten, habe mir für viel Geld ein kleines Büro eingerichtet und konnte in der ersten Zeit noch von den Einnahmen leben, die ich noch aus der Partnerschaft erhielt.

Außerdem hatte ich selbst kleinere Aufträge, und so ging das einige Jahre gut - dachte ich jedenfalls. Es war aber keineswegs so, denn wieder habe ich die Veränderungen nicht bemerkt, habe erst spät die Notbremse gezogen und musste meinen Stolz begraben, indem ich das Büro aufgab und in meinem Arbeitszimmer daheim weitermachte. Das Geld wurde knapper, meine Schulden wuchsen, und ich saß immer noch in einem fast leeren Käselager, anstatt mich zu bewegen und Veränderung anzustreben.

Der Käse war immer noch weg!!!
18.10.07 15:46


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