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Der Weg ist das Ziel libra

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Ich bin der Sonnenschein :-)




You Are Sunshine



Soothing and calm

You are often held up by others as the ideal

But too much of you, and they'll get burned


You are best known for: your warmth


Your dominant state: connecting

13.7.06 16:30


Urlaub – was ist das?

Nun, das Kästchen habe ich tatsächlich an diesem Abend noch etwas reduzieren können. Einiges konnte in den Papierkorb, einiges habe ich abgearbeitet. Es ist trotzdem noch reichlich drin, aber mehr hab’ ich nicht geschafft.

Ich habe mich daher auf die Suche gemacht, zu ergründen, warum ich wohl so müde und ausgelaugt bin und habe meine Kalender der letzten fünf Jahre durchforstet.

Jetzt ist mir alles klar:

***2001 geplanter Urlaub in der Türkei im Herbst – wegen der Anschläge vom 11. September sind wir nicht gefahren

***2002 2 Wochen Urlaub in Frankreich – hab’ mir dort gleich am zweiten Tag den Fuß gebrochen, aber wir sind trotzdem dort geblieben. Ich brauchte lange, um wieder richtig laufen zu können – aber arbeiten konnte ich ja auch im Sitzen. Hab’ mir viel Arbeit nach Hause bringen lassen…..

***2003 1 Woche Ostsee und 1 Wochenende in Leipzig – das war der Urlaub für dieses Jahr

***2004 2 Wochen Dänemark im Herbst – haben mir sehr gut getan aber waren zum Erholen doch recht kurz

***2005 1 Woche Dänemark im Herbst – war sehr schön, hat aber im Nachhinein auch nicht gereicht

Zählt man das zusammen, kommen 6 Wochen Urlaub in 5 Jahren raus – das ist der Jahresurlaub eines normalen Arbeitnehmers! Das hat mich jetzt doch etwas erschreckt.
Allein diese Bilanz ist ein Grund, endlich etwas an meiner Situation zu ändern. Es geht mir nicht darum, jedes Jahr wegzufahren, aber ich bin einfach sträflich mit mir und meinem Körper umgegangen. Warum?

Nun, das ist ganz einfach. Arbeite ich nicht, habe ich kein Geld.
Bin ich krank, habe ich auch keins.
Also arbeitet man als Freiberufler, auch wenn man eigentlich lieber daheim bleiben würde, um z.B. eine Erkältung auszukurieren. Man arbeitet auch, wenn alle anderen in Urlaub fahren oder einfach so Urlaub machen – denn jeden freien Tag merkt man am Ende bei der Stundenabrechnung.

Wie lange will ich das so weiter machen?

Mein Körper kündigt mir praktisch an, dass er da nicht mehr mitmachen will – er fordert Erholung, und er fordert sie am Stück und nicht in kleinen Häppchen – mal hier einen Tag, mal dort ne Stunde früher heimgehen. Nein, er fordert den gesetzlich vorgeschriebenen Urlaub, der jedem Arbeitnehmer zusteht. Mein Körper hat wohl recht, nur wie stelle ich das an?

Ich weiß darauf heute noch keine Antwort, aber ich denke, ich bin schon einen Schritt weiter, weil es mir zum ersten Mal richtig bewusst geworden ist und ich jetzt mehr denn je aufgefordert bin, meine berufliche Situation zu überdenken, will ich weiterhin gesund bleiben. Erst heute merke ich, wie wichtig das ist.

Liebe Grüße von Irene, die sich sehr über eure Kommentare gefreut hat.
13.7.06 18:42


Allein unter Männern….

Wer meinen Blog schon eine Weile liest, weiß, dass ich oftmals Probleme mit meinen Dreibeinen habe. Ich fühle mich sehr oft unverstanden und wünschte mir, ich hätte eine weibliche Verbündete in meiner Familie. Mein Wunsch nach einer Tochter war schon immer da, aber die Natur hat mir nun mal Söhne zugedacht…..

Dass es aber durchaus auch schön sein kann, allein unter Männern zu sein, konnte ich am Freitag erfahren.

Wir hatten an diesem Tag ein Arbeitsessen - mein Chef, der sonst eigentlich immer recht knauserig mit dem Geld ist, hatte alle Mitarbeiter zum Essen eingeladen. Wir saßen in einem schön gelegenen Biergarten, das Essen war sehr lecker und die Stimmung total ausgelassen.

Dabei war ich an dem Tag eigentlich total erledigt – ich musste lange arbeiten, weil mein Chef in Urlaub geht und noch vieles vorbereitet werden musste. Direkt aus der Firma bin ich zu dem Treffen gefahren und dachte, dass ich wohl recht bald die Fliege machen würde.

Da saß ich also, allein unter 13 Dreibeinen, und fühlte mich wie Schneewitchen.
Ich weiß nicht, ob mich meine Kollegen mögen, aber ich fühle eine ehrliche Achtung, die mir entgegengebracht wird. Ich bin integriert, ich werde ernst genommen, ich bin ein wichtiger Teil des Unternehmens und meine Meinung ist gefragt.

Ich habe diesen Abend genossen, ich habe genossen, die einzige Frau in diesem Unternehmen zu sein, keine weitere Kollegin zu haben, die jünger, hübscher, dünner sein könnte als ich. Ich habe genossen, keine Konkurrenz zu haben – ich konnte ganz ich selbst sein. Daheim war ich erst um 1 Uhr morgens!

Selbst waagetechnisch hat mich dieser Abend nicht reingerissen, denn trotz leckerem Schweinelendchen und einem Ramazotti auf Eis wog ich heute immerhin 500 g weniger als letzte Woche. Dabei war ich gestern auf dem Geburtstag von Ellen und habe auch dort die Punkte zwar im Auge behalten, aber mir auch nicht alles verboten und das gegessen, worauf ich Lust hatte – sogar einen Nachtisch.

Ich bin zufrieden mit mir – ich habe ein Wochenende mit großen Essensherausforderungen überstanden, mich wohl gefühlt und nicht zugenommen. Das zeigt mir, dass ich mit meiner Ernährungsumstellung auf dem richtigen Weg bin und macht mir Mut, auch weiterhin durchzuhalten.

Ich wiege z.Zt. 92,8 kg – das ist ein Minus von 8,7 kg – 10 % - ich komme!

Liebe Grüße
Irene
16.7.06 10:35


Die Schnecke wird schneller….

…aber leider nicht beim Abnehmen. Da geht es langsam bis gar nicht voran, aber ich schiebe es mal auf’s Wetter und versuche, es gelassen zu sehen……

Heute war wieder Walkingtag in der Gruppe und ausgerechnet die beiden Quasselstrippen waren als einzige dabei. Naja, wir sind also zu dritt losgezogen, und ich merkte schon am Anfang, dass die mir irgendwie zu langsam waren. Die erste meckerte auch gleich über die Mücken, die ihr um den Kopf schwirrten und hatte schon nach ein paar Metern keine Luft mehr.

Ich bin ja eigentlich ein geselliger Mensch und mache gerne was in der Gruppe, aber dieses Weib regt mich auf – die hat ständig was zu meckern und meint, dadurch immer die Aufmerksamkeit der anderen zu bekommen. Sorry Mädel, meine haste nicht – du gehst mir einfach nur auf den Geist…..

Irgendwann wurde es mir zu bunt – ich bin nen Schritt schneller gegangen und hatte die Damen hinter mir. Was habe ich mir meinen MP gewünscht und meine Walkingrunde ganz für mich alleine….. ich verstehe es selbst kaum, aber ehe ich mit diesen beiden Weibsbildern rumlaufe, gehe ich demnächst wieder alleine.

Die Gruppe war sicher richtig für den Start – ich glaube, alleine hätte ich das Walken nicht angefangen – aber jetzt, wo ich mein eigenes Tempo entwickelt habe, mag ich ungern immer auf die anderen warten.

Ich frage mich allerdings, ob das nicht egoistisch ist. Schließlich hab’ ich ja auch mal im Schneckentempo angefangen und es gab einige, die schneller waren als ich, aber trotzdem mit mir gelaufen sind. Ich musste auch Pausen machen und bin erst durch das häufige Training zu diesem Tempo gekommen – warum also bin ich da jetzt so kleinlich?

Naja – ich glaube, es kommt darauf an, mit wem man es zu tun hat.
Ich weiß, dass sich Ellen z.B. seinerzeit meinem Anfangstempo angepasst hat, wenn wir zusammen gelaufen sind. Das selbe hätte ich für sie getan, wäre es umgekehrt gewesen. Der Grund dafür: unsere Freundschaft und der Wunsch, etwas zusammen zu tun.

Bei den beiden Walkingdamen ist das anders – die kenne ich nur über diese Gruppe, die eine find’ ich auch ganz nett – aber mehr verbindet uns nicht. Warum soll ich da also nicht egoistisch sein? Und wenn ich merke, dass mir mein Walking viel mehr bringt, wenn ich alleine losziehe oder mit lieben Freunden, dann werde ich das tun und nicht aus falsch verstandener Loyalität mit einer Gruppe laufen, die mich eher hindert als weiter bringt.

Ich halte das für jemanden wie mich, die immer alles von der Meinung anderer abhängig gemacht hat, für einen großen Fortschritt. Nicht entscheiden danach, was anderen eventuell gefallen könnte, sondern danach, was gut für mich ist, war mir Freude bereitet und mich weiterbringt. Wenn ich das auch mal auf andere Bereiche meines Lebens anwenden kann, bin ich wieder ein großes Stück weiter….

Ich grüße euch ganz lieb
IRENE
19.7.06 21:54


Das Internet

Eignet sich das Internet dazu, persönliche Kontakte zu knüpfen?

Sind das nicht alles irgendwelche Leute, die nix auf die Reihe kriegen und sich nur durch den PC Kontakt zu anderen Menschen verschaffen können?

Kann man durch das Internet wirklich „richtige“ Menschen kennen lernen?

Ich kenne genug Leute, die genau solche Fragen stellen könnten.
Die dem Medium World Wide Web und dem Computer sehr skeptisch und ablehnend gegenüber stehen. Die meinen, dass zwischenmenschliche Kontakte in dieser Welt nicht möglich sind.

Ich weiß es besser!

Ich durfte am Wochenende die Erfahrung machen, dass es durchaus möglich ist, sehr liebe, aufgeschlossene, gastfreundliche Menschen über genau dieses Medium kennen zu lernen, denn ich habe meine Internetfreundin Chrissy im Saarland besucht!!!

Bereits vor einigen Wochen kam mir eines Abends der Gedanke, dass ich diese Frau unbedingt mal persönlich kennen lernen will. Wir haben uns in unserer Mailgruppe kennen gelernt und sind uns durch viele persönliche Mails näher gekommen. Ich war fasziniert davon, wie klar und eindeutig Chrissy meine Probleme erkennen konnte und sie immer genau auf den Punkt brachte.

Wie ist so etwas möglich – man „kennt“ sich doch gar nicht! Man weiß zwar von Bildern, wie man in etwa aussieht, aber deswegen „kennt“ man sich doch nicht……

Nun – ich habe in meinem Mails immer sehr viel von mir preis gegeben, und auch hier in meinem Blog verstelle ich mich nicht – ich bin schon immer ein grundehrlicher Mensch gewesen und könnte mich überhaupt nicht verstellen. Vielleicht bin ich deshalb so leicht zu interpretieren – aber es bleibt für mich trotzdem ein Phänomen.

Wir hatten ein sehr schönes Wochenende – obwohl oder gerade weil wir nichts anderes getan haben als zu reden, spazieren zu gehen, zu reden, spazieren zu gehen……..

Ich habe demnach vom Saarland eigentlich nicht viel gesehen. Aber deswegen bin ich auch nicht gekommen – ich wollte Chrissy treffen – und die Bank sehen, auf der sie immer sitzt und ihre Gedanken schweifen lässt. Dort saßen wir nun zu zweit, haben uns viel erzählt, haben herumgealbert, witzige Fotos gemacht oder einfach nur nebeneinander gesessen und den Ausblick genossen.

Sollte es Leute geben, die nun fragen: „Wie, und dafür bist du ins Saarland gefahren, um so ne olle Bank zu sehen?“ denen kann ich nur antworten: Ja, genau deswegen bin ich dorthin gefahren – um mit Chrissy auf der Bank zu sitzen!

Liebe Grüße
Irene


25.7.06 22:44


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