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Der Weg ist das Ziel libra

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Stillstand

Jeder, der sich für einen längeren Zeitraum mit dem Abnehmen beschäftigt, weiß, dass er unweigerlich kommen wird, und dennoch ist man enttäuscht, wenn er tatsächlich eintrifft und wird ungeduldig, traurig, ärgerlich.

Diese Gefühle habe ich leider auch, denn seit Wochen bewegt sich mein Gewicht immer in der gleichen Region – geht mal ein wenig runter, um am nächsten Tag wieder nach oben zu schnellen. Im Wochendurchschnitt bleibt das Gewicht aber gleich.

Und obwohl ich weiß, dass mich das eben nicht ungeduldig machen, dass ich mich nicht ärgern soll darüber und es mich ganz und gar nicht traurig stimmen soll, tappe ich in genau diese Falle.

Warum kann ich mich nicht einfach freuen darüber, dass ich mit nun knapp 17 Kilo weniger viel wohler fühle, dass ich beweglicher geworden bin und ein besseres Körpergefühl entwickeln konnte?

Warum lasse ich meinem Körper nicht ein wenig Zeit, mit der neuen Situation klar zu kommen, sich auf das neue Körpergefühl einzustellen und nach einer Pause weitere Kilos abzugeben?

Ich bin einfach ungeduldig, ich will nicht vom Wege abkommen sondern gezielt ein Ergebnis ansteuern, ich will dafür keine Umwege machen, nicht in Staus geraten, nicht aufgehalten werden.

Aber was ich will und was mein Körper bereit ist zu leisten ist eben nicht das selbe.

Viele raten mir, ich sollte doch bis Weihnachten erst mal in die Erhaltung gehen. Einfach mir und meinem Körper ne Pause gönnen, und die nächsten Kilos im neuen Jahr angehen.
Aber alles in mir sträubt sich dagegen zu pausieren, ich will nicht stehen bleiben, ich will voran kommen. Ich habe Angst, dass eine Pause mich einfach zurückwerfen könnte und ich danach den Wiedereinstieg nicht mehr finde.

Ich glaube, ich mache einfach so weiter wie bisher – irgendwann wird sich der Erfolg auch wieder einstellen, und mit meiner Ungeduld muss ich eben leben….

Liebe Grüße
IRENE
14.11.06 19:14


Motivationsschub

Endlich hatte meine Waage ein Einsehen und hat mir nach Wochen des Stillstands etwas weniger angezeigt als die letzten Wochen. Mensch war ich froh, ich dachte wirklich schon, es würde sich nichts mehr tun.

Allerdings bin ich bei so etwas auch immer etwas skeptisch – wer weiß, wie es morgen aussieht.
Schon erstaunlich, wie abhängig man sich von so einem blöden Waageergebnis macht.
Dabei zeigen mir doch meine gemessenen Werte, dass sich dort sehr wohl was tut. An Taille und Hüfte sind schon einige Zentimeter weg und auch der Busen wird etwas kleiner. Also sagt die Waage eben doch nicht alles – aber trotzdem ist sie das Maß aller Dinge für mich……

Nun denn, jedenfalls hatte das freundliche Ergebnis zur Folge, dass ich heute sehr motiviert war, meine Walkingrunde zu gehen, obwohl das Wetter so typisch November ist und es außerdem leicht geregnet hat. Ich hätte tausend Ausreden erfinden können, nicht zu gehen, aber ich wollte raus, wollte meine Runde gehen, egal wie das Wetter ist. Ich geb’ zu – das hat mich mit Stolz erfüllt.

Habe ich mich verändert?

- Als mein Chef mich heute wieder mal angemacht hat und meinte, mir alles mögliche an den Kopf zu werfen, habe ich ihm ganz sachlich geantwortet und meinen Standpunkt verteidigt. Klar war ich wütend auf ihn, aber nicht verletzt oder gekränkt, wie sonst immer. Es geht mir gut damit – ich fühlte mich heute richtig gut anschließend…

- Mein großes Dreibein Sebastian, mein größter Kritiker und derjenige, der mein Abnehmprojekt und meine sportliche Betätigung immer eher belächelt hat, diskutiert jetzt mit mir, wo man die besten Sportschuhe kauft und was für mein Walking wohl sinnvoll wäre. Er hat mich sogar motiviert, beim Silvesterlauf mitzumachen….

- Für die Weihnachtsfeier der Firma hat mein Chef einen Tisch beim Italiener bestellt. Uns hat er gebeten, schon mal die Karte zu studieren, damit er schon vorher die Bestellung durchgeben kann. Ganz automatisch habe ich auf der Karte nach einem Gericht gesucht, das ich ohne großes schlechtes Gewissen essen kann…

Ja, ich habe mich verändert!

Und auch wenn solche Kleinigkeiten für andere selbstverständlich sind – für mich waren sie es bisher nicht. Ich freue mich über jeden kleinen Forschritt, der mich meinem Ziel näher bringt.

Irene, die sich ganz langsam verändert
23.11.06 18:54


Das Leben

Es ist gut, wenn ein Teil meines Lebens heiter und harmonisch verläuft.
Das hält mich davor zurück, vor Freude Wände einzureißen oder weinend über einem Berg von Taschentüchern zu sitzen.


Dieser Spruch stand heute in meinem Büchlein „Ruhe finden“, das mir meine Freundin Ellen vor vielen Jahren geschenkt hat. Ich habe eine Zeitlang täglich darin gelesen, dann stand es jahrelang im Schrank, jetzt habe ich es wieder hervorgeholt. Es ist schon stark abgenutzt, Seiten sind lose, aber ich hole es doch immer mal wieder hervor, und oft passt das, was für den entsprechenden Tag dort steht.

Im Moment verläuft mein Leben tatsächlich mal ruhig und harmonisch.

Es gibt keine größeren Probleme, die mich weinend über einem Berg von Taschentüchern sitzen, aber auch keine Ereignisse, dich mich vor Freude Wände ausreißen lassen.

Und so genieße ich diese Zeit, in der alles harmonisch und ruhig, ja fast ereignislos verläuft.
Das schafft mir Verschnaufpausen und ich kann mich auf mich selbst besinnen.
Es schafft mir auch Zufriedenheit – ja, endlich auch mit mir selbst und dem was ich tue, dem was ich jetzt bin.

Ja, ich bin zufrieden wie es im Moment läuft, auch wenn ich das Gefühl habe, dass gar nichts passiert.
Aber vielleicht fühle ich gerade deshalb so.

Eine zufriedene Irene
25.11.06 09:10


Reiselust

Naja, weit bin ich ja noch nicht rumgekommen, aber ich denke, es gibt schlimmeres…

Trotzdem – Italien will ich auf jeden Fall mal sehen – vielleicht ja nächstes Jahr…
Könnte ja mal ein Wunsch für meinen 50. Geburtstag werden…..



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25.11.06 17:42


Weihnachtswünsche

Auch wenn es sich draußen eher wie Frühling anfühlt – heute ist der 26. November und somit ist in vier Wochen Weihnachten.

Wie immer, habe ich noch kein einziges Geschenk, auch keine konkreten Ideen für die Geschenke, die ich machen will, sondern eigentlich nur eigene Wünsche im Kopf.

Das ist völlig untypisch für mich, denn eigentlich sind mir an Weihnachten die Geschenke nicht so wichtig – ich freu’ mich immer, wenn die Familie zusammen kommt, wenn die Kinder sich freuen und ich selbst anderen eine Freude machen kann.

Aber diesmal hab’ ich selbst ungewöhnlich viele Wünsche für Weihnachten…

- ich wünsche mir ein Trampolin – ja, nicht lachen - ich habe viel darüber gelesen und von Leuten, die so ein Teil haben, nur positives gehört. Ich stell mir halt vor, dass man das gut nutzen könnte, wenn man zeitlich nicht mehr im Hellen zum Laufen kommt oder das Wetter so mies ist, dass man einfach nicht raus will um sich seine Bewegung zu holen. Außerdem soll Trampolinspringen wirklich sehr gesund sein, wenn man sich ein gutes gönnt und für Gelenke und Muskeln sehr schonend sein.
- Außerdem wünsche ich mich neue Walkingstöcke. Die jetzigen hatte ich mir seinerzeit gekauft, um die Sportart erst mal auszuprobieren. Natürlich waren die nicht teuer und sind halt einfach nicht so toll wie diese speziellen Stöcke, die es in den Sportläden gibt. Da träume ich schon länger von und hoffe, dass ich mir die irgendwann mal leisten kann oder eben geschenkt bekomme J
- Tja, und auch meine Sportschuhe könnten mal erneuert werden. Mit denen war es ähnlich wie mit den Stöcken – hab’ da auch nicht so viel Geld für ausgegeben und hätte daher sehr gerne mal richtig gute…
- Zu guter letzt könnte ich doch noch ein paar Klamotten gebrauchen. Klar will ich noch weiter abnehmen, aber jetzt wird es doch eng mit dem, was mir noch passt. Hab’ schon einiges aussortiert und so nur noch eine sehr geringe Auswahl an Sachen, die ich momentan tragen kann.

Tatsächlich könnte ich mir all diese Dinge auch unabhängig von Weihnachten kaufen, wenn unsere finanzielle Lage etwas besser wäre. So aber sind wir immer noch stark eingeschränkt mit unseren Wünschen und eine zusätzlich Einnahme ist auch nicht in Sicht. Ich gehe daher davon aus, dass sich meine Wünsche so schnell nicht realisieren lassen, was ich zwar schade finde, aber für mich auch kein großes Drama bedeutet.

Denn wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke, freue ich mich über die Entwicklung, die ich gemacht habe. Tatsächlich haben mich die verlorenen Kilos verändert, denn wann hatte ich schon mal solche Wünsche? Wünsche, die mir und meinem Wohlbefinden dienen, die fast ausschließlich meiner körperlichen Gesundheit zugute kommen?

Insofern sind allein die Wünsche schon ein Erfolg!

IRENE
26.11.06 16:18


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