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Horoskope!!!

Ihr Jahreshoroskop: WAAGE - 24. September bis 23. Oktober (bei FFH gefunden)

Sagen Sie einfach ja zu Ihrem Glück!

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben ein sehr stabiles Jahr vor sich, in dem Sie fest mit beiden Beinen im Leben stehen und gleichzeitig Freudensprünge machen können. Saturn und Jupiter unterstützen Sie in harmonischer Weise, das zeigt sich in Form neuer, toller Angebote, sowohl im Job als auch in der Liebe.

Beruf und Karriere

Ihr Selbstbewusstsein entwickelt sich prächtig und das wird sich zwangsläufig auch auf Ihrem Konto niederschlagen. Das einzige Problem in 2007 ist, dass Sie sich immer wieder die Augen reiben werden und sich fragen, ob das alles nur ein Traum ist – nein, ist es nicht! Glauben Sie an sich und an Ihren Erfolg, und lernen Sie, sich von negativ gestimmten Mitmenschen abzugrenzen. Mit Ihrem sprichwörtlichen Charme und Ihrer Lebensfreude können Sie auch andere begeistern.

Liebe und Partnerschaft

Liebesgott Amor fühlt sich dieses Jahr bei den Waagen besonders wohl, hier hängt jetzt der Himmel voller Geigen. Und die Planeten Venus und Mars stehen immer wieder an Ihrer Seite und bringen die Gefühle in Wallung. Genießen Sie die romantischen und lustvollen Stunden zu zweit und tanken Sie auf, das ist wie Balsam für Ihre Seele. 2007 ist das ideale Jahr für eine Herzensentscheidung, trauen Sie sich!

Na, wenn das kein gutes Jahreshoroskop ist! Ja ich weiß – Horoskope sind so allgemein gehalten, dass sie auf jeden zutreffen können – und trotzdem – warum soll ich nicht ein bisschen daran glauben?

Wo es doch so super auf mich und meine Situation passt! Und der Glaube versetzt doch bekanntlich Berge!

18.1.07 18:53


Schon wieder oder immer noch Stillstand

Irgendwie geht es gewichtsmäßig nicht richtig voran.
Auf der Suche nach den Gründen bin ich auf eine gewisse WW-Müdigkeit gestoßen.
Mir geht in letzter Zeit die Punktezählerei einfach auf den Geist.
War ich am Anfang total begeistert dabei, alle Punkte peinlichst genau aufzulisten, jeden Tag meine Mahlzeiten in mein Tagebuch einzutragen und täglich mein Gewicht zu protokollieren, so ergreift mich jetzt eine gewisse Lustlosigkeit.

Wie kommt man da wieder raus???

Ich suche noch nach Lösungen – Hauptsache, das Gewicht geht nicht wieder hoch!!!
19.1.07 17:49


Ein Engel

In meinem Nebenjob habe ich es überwiegend mit alten Menschen zu tun.
Da dies ein Heimdienstunternehmen ist, das die Leute mit Getränken versorgt, sind unsere Kunden zu 90 % über 65 Jahre alt.

Es gibt Tage, da geht es mir furchtbar auf die Nerven, wenn das Telefon klingelt, denn erstens muss ich immer dann meine eigentliche Arbeit unterbrechen und habe zweitens sehr oft unfreundliche und verärgerte Kunden am Ohr. An solchen Tagen gehe ich zuhause schon gar nicht mehr ans Telefon, denn allein das Klingeln macht mich dann schon wahnsinnig.

Heute jedoch hatte ich so eine liebe Kundin am Apparat, die mich all das für einen Moment vergessen ließ.

Sie ist neu, kennt noch nicht die Touren, weiß nicht, wann der Fahrer kommt, wie es mit der Abrechnung funktioniert und hatte entsprechend viele Fragen. Sie hatte zuerst meinen Chef am Ohr, der jedoch sehr schnell aufgab und sie an mich weitergab. Ich nahm mir alle Zeit der Welt – auch weil sie eben so nett war, hab’ ihr alles erklärt und es ihr ermöglicht, dass sie sogar heute noch ihre Getränke fürs Wochenende bekam.

Sie war so dankbar, hat mir x-mal dafür gedankt, dass ich so nett mit ihr telefoniert habe, hat meine Stimme als sehr sympathisch empfunden und sie hat mich einen Engel genannt! Es ist schon erstaunlich, aber in dem Moment habe mich tatsächlich wie einer gefühlt. Mein Chef meint immer, ich solle mich nicht so lange mit den Kunden aufhalten, aber ich halte mich nie daran. Wenn einer länger braucht um mir seine Wünsche zu erklären, dann höre ich eben so lange zu. Diese Kunden sind doch schließlich das Kapital der Firma, wieso sollte ich die so schnell abservieren? Dieses Telefonat heute gab mir recht – die Frau hat später noch mal angerufen und mir ein schönes Wochenende gewünscht.

Und so ging ich heute mit einem Lächeln auf dem Gesicht nach Hause, einfach weil mich diese kleine Episode glücklich gemacht hat und ich das Gefühl hatte, auch dieser Frau einen Dienst erwiesen zu haben – ihr einfach zuzuhören und ihre Anliegen ernst zu nehmen.

Happy Weekend!!!
19.1.07 17:50


Frauenfragen

Gestern hat mich überraschend eine liebe Bekannte besucht, die ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe. Unsere Jungs waren zusammen in der Schule bis zur 10. Klasse und wir haben seinerzeit viel zusammen unternommen. Die Jungs waren auch zeitweise befreundet gewesen und so hatte der Kontakt auch unter den Erwachsenen bestanden.

Ich habe mich gefreut, sie mal wieder zu sehen, und wenn Frauen ja einmal anfangen zu quatschen hören sie so schnell nicht wieder auf. Bei einer Flasche Sekt haben wir uns über Gott und die Welt ausgelassen, aber das zentrale Thema war dann doch schnell gefunden:

Wie geht es uns Frauen, wenn die Kinder (fast) groß sind, wenn wir nicht mehr in erster Linie Mutter sind, sondern wieder Frau, wie kommen wir mit dem Gedanken klar, dass wir recht bald wieder ein Paar mit unserem Dreibein bilden – nicht mehr überwiegend als Eltern fungieren, sondern die Partnerschaft neu erleben werden…

Bereits in der Therapie hat mich meine Therapeutin darauf hingewiesen, dass wir uns darauf jetzt schon vorbereiten müssen, da gerade dann viele Partnerschaften in die Krise geraten und ich erlebe dieses Phänomen immer wieder, wenn ich mit Frauen ins Gespräch komme, die in etwa in meinem Alter sind.

Es sind die Frauen, die sich die Gedanken machen, es sind die Frauen, denen Missstände zuerst auffallen, es sind die Frauen, die die Beziehung hinterfragen, die nach Veränderung streben, wenn sie etwas nicht mehr in Ordnung finden…

Die meisten Dreibeine sind da sehr bequem – solange nur alles rund läuft sind sie zufrieden, sie haben selten Lust, sich zu verändern – war es doch die letzten 20 oder 25 Jahre alles so schön – eben weil die Frau sich um die wesentlichen Dinge gekümmert hat und sie sich im Prinzip nicht wirklich großartig anstrengen mussten.

Wenn ich von mir ausgehe, dann haben Frauen sehr oft den Wunsch, möglichst alles haben zu wollen. Sie wollen einen Beruf, sie wollen ein Dreibein an ihrer Seite, wollen Kinder, eventuell gar ein Haus – kurz, sie wollen einfach alles – das volle Programm!
Und da die meisten „multitaskingfähig“ sind, schaffen sie es auch, auch wenn es in den meisten Fällen zu Lasten ihrer beruflichen Karriere geht.

Für Männer ist das ganze viel einfacher – die lernen einen Beruf, holen sich ein Weib an ihre Seite, gründen eine Familie und bauen eventuell sogar ein Haus. Und wenn’s im Job gut läuft und sie nicht durch Arbeitsverlust in die Krise stürzen, haben sie auf Jahre gesehen ein einfach strukturiertes Leben. Sie arbeiten, bringen das Geld heim und sind froh, dass sich das Weib neben ihrem Halbtagsjob um den ganzen Kinderkram, Kindergarten, Schule usw. kümmert. Klar geht er mal mit zum Elternabend oder Klassenausflug – aber das ist nicht sein ganzer Lebensinhalt.

Und was tun wir Frauen?
Spätestens nach dem ersten Kind suchen wir uns einen Halbtagsjob, um während der gewonnen Zeit fürs Kind bzw. den Haushalt dazusein. Wir haben uns ja für Kinder und Familie entschieden – also Karriere adé – wir schaffen das schon! Und weil wir ja „nur“ halbtags arbeiten, schaffen wir den Haushalt mit links und die Kinderbetreuung sowieso – wir wollten ja schließlich Kinder!

Und dann kommt der Tag – da sind die Kinder groß – brauchen nicht mehr unsere volle Aufmerksamkeit – und da beginnt die Zeit des Nachdenkens, des Reflektierens.
Wir stellen fest, dass wir sehr kritisch geworden sind, was die Dreibeine betrifft, wir sind plötzlich nicht mehr zufrieden mit einem Dreibein, dass sich eigentlich nicht anders verhält als die letzten 20 Jahre. Wir sehen es plötzlich mit kritischen Augen und streben plötzlich nach Veränderung.

Mein Dreibein hat mich nicht umsonst letztes Jahr zu Beginn meines Abnehmprojekts eine „Unruhestifterin“ genannt. Er hatte ja recht – ich habe Unruhe gebracht in diese eingefahrenen Strukturen – ich wollte Veränderung, und weil ich die von meinen Dreibeinen unmöglich erwarten konnte, habe ich mich eben verändert.

Ich will nicht behaupten, dass wirklich alle Dreibeine so sind – aber ich habe schon mit sehr vielen Frauen meines Alters gesprochen und die Problematik ist immer ähnlich.
Ich denke, entscheidend ist, wie Frau mit dieser Erkenntnis umgeht, was sie aus ihren Beobachtungen und Kritikpunkten macht. Ich glaube, auf eine plötzliche Veränderung des Dreibeins zu hoffen kann Frau vergessen – wenn sie nicht selbst aktiv wird, wird gar nichts passieren. Und so ist sie letztlich wieder dort, wo sie schon am Anfang war!

So langsam wird mir klar, warum mein Dreibein mir in meiner antriebsarmen und bewegungslosen Zeit nicht einfach öfter mal bildlich in den Hintern getreten hat. Es war wohl einfach bequemer, eine passive Frau um sich zu haben als eine, die plötzlich an allem und jedem etwas zu meckern hat und die 20-jährige Ruhe stört.

Aber, meine lieben Dreibeine im Haushalt von Irene – das mit der Passivität ist vorbei, euer Irensche wird für euch unbequem – aber seht es als Chance zu Veränderung, die man gerade auch in der Lebensmitte dringend braucht. Und die Wahl ist ganz einfach – entweder ihr lebt mit ihr oder eben ohne sie! Wenn ihr schlau seid, trefft ihr die richtige Entscheidung!
24.1.07 21:10


Frauenantworten

Chrissy’s Kommentar zu meinen letzten Ausführungen veranlasst mich, noch mal bei diesem Thema weiter zu machen…

…im Grunde sind die Dreibeine nur so gut wie die Frauen an ihrer Seite.

Damit hat sie mehr als recht – das Problem ist nur, dass diese Frauen ihre Stärke nur selten so früh erkennen. Viele Frauen wissen überhaupt nicht, wie stark sie sind und welch starke Rolle sie in einer Beziehung spielen – und das sind eben die Frauen, die es erst später merken und dann ein Problem damit haben.

Wieder von mir ausgehend, war ich mir meiner Stärken sehr lange nicht bewusst. In jungen Jahren war ich mehr als unsicher und so habe ich 30 Jahre alt werden müssen, um endlich mal ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein zu erreichen. Vorher war ich ein unsicheres junges Ding, das zwar schon seine eigene Vorstellung von der Zukunft hatte, dem es aber doch sehr an selbstbewusstem Auftreten fehlte. Erst nach dem Studium konnte ich – auch dadurch dass sich die beruflichen Erfolge einstellten, an Stärke gewinnen bzw. meine Stärken überhaupt erkennen. Blieben dann jedoch die beruflichen Erfolge aus – war’s auch wieder vorbei mit dem Selbstbewusstsein.

Wieder eine Erkenntnis mehr die mich heute in meiner Entwicklung weiter bringt.

 Ich wollte mit Sicherheit nie ein „Heimchen am Herd“ werden – mir war schon wichtig, einen Beruf zu haben und in der Partnerschaft gleichberechtigt zu sein. Trotzdem wollte ich auch auf Kinder nicht verzichten. Das ist das Dilemma vieler Frauen.

In meinem Beruf hätte ich wohl eher aufsteigen können, wenn ich auf Kinder und Familie verzichtet hätte. Mit voller Konzentration auf meine Karriere hätte da auch was draus werden können, aber da war eben auch die Frau in mir, die sich Kinder wünschte und ein trautes Heim. Dafür zahlt man einen Preis, und eigentlich wusste ich das auch und bin dieses Risiko bewusst eingegangen. Ich glaubte, alle Aufgaben perfekt managen zu können, und es hat auch sehr lange Zeit funktioniert. Aber es ist und bleibt eine Gratwanderung und läuft eben doch nicht so, wie es bilderbuchmäßig funktionieren könnte. Und nur ein kleiner Stolperstein auf dem Weg lässt frau ganz schön ins Trudeln kommen…

Ich kann jetzt endlich wieder meine Stärken sehen, sie auch endlich wieder spüren, und daher bin ich froh darüber, auch wenn man meinen könnte, dass es dafür nach so vielen Jahren zu spät sei. Ich denke, dafür ist es niemals zu spät – Veränderung ist immer möglich und auch wenn es anstrengend ist, ein Dreibein auf die Spur zu bringen, so wäre es doch falsch, es nicht wenigstens zu versuchen. Wir können immer noch entscheiden, ob wir mit oder ohne Dreibein leben wollen – es liegt ganz an uns.

Irene

25.1.07 13:19


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