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Ins Gesicht geschrieben

...stand mir der gestrige Tag auch heute morgen noch. Als ich in den Spiegel schaue, blickt mich eine müde Irene an. 8 Stunden Schlaf haben nicht ausgereicht, den verheulten Nachmittag auszubügeln. Meine Augen sind faltig, meine Haut fleckig – kurz ich sehe scheußlich aus. Ich lege also doppelt Makeup auf um das ganze etwas zu kaschieren und gehe erst mal einkaufen.

Nach einem langen, gemütlichen Frühstück geht’s mir schon besser und ich nehme mir vor, mir noch eine Gesichtsmaske zu kaufen... Also geht’s nach dem Frühstück noch mal los, weil ich auch noch etwas Obst, Gemüse und das übliche brauche. Ich treffe zwei Bekannte und verquatsche mich mal wieder, und ehe ich mich versehe, ist es Zeit, das geniale Wetter zu nutzen und eine Runde walken zu gehen.

Ich gehe heute mit der Gruppe, die sich nach der Winterpause das erste mal trifft. Die Leiterin hat sich eine Überraschung ausgedacht – wir fahren in einen nahegelegenen Park und laufen dort – herrlich im Sonnenschein und kehren anschließend in einem kleinen Café ein. Entgegen aller Pointsvorgaben bestelle ich ein Waffel komplett – was heißt, mit Kirschen, Eis und Sahne. Irgendwie hatte ich gerade darauf Lust und wollte es mir einfach nicht verbieten. Ich genieße das Essen ganz ohne Reue und fühle mich nach dem Laufen richtig gut. Als ich heimkomme, lasse ich die Hausarbeit liegen und arbeite ein wenig in meinem Architektenprogramm. Ich lasse den Samstag ganz entspannt ausklingen – kein Hausputz, keine Wäsche, kein Aufräumen. Ich genieße, dass es mir besser geht obwohl sich an der Grundsituation ja gar nichts geändert hat. Ich vertraue darauf, dass ich auch dieses Problem lösen werde.

Nach den beiden Kommentaren, die ich zu meinem gestrigen Eintrag bekommen habe, kann ich mein Weinen jetzt akzeptieren. Es gehört wohl dazu, auch mal zu weinen, traurig und ein wenig schwach zu sein. Ich glaube, entscheidend ist, dass es kein Dauerzustand werden darf – nur dann wäre es schlimm.

Ich freue mich auf morgen. Ich habe mir vorgenommen, einige Zeit dem Hausputz und der Wäsche zu widmen, mich dann aber in meine Laufklamotten zu werfen und meine Walkingrunde zu drehen. Und wieder mit Musik auf den Ohren – das habe ich schon länger nicht mehr gemacht, weil ich entweder nicht alleine gelaufen oder nur spazieren gegangen bin. IL DIVO fehlt mir!

Irene
17.2.07 20:54
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


ellen (21.2.07 21:08)
Nochmal herzlichen Glückwunsch!

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