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Der 3. Tag – Sonntag

Auch an diesem Tag starten wir früh nach einem ausgiebigen Frühstück. Mein Zimmer ist schnell aufgeräumt, das Bett abgezogen und der Koffer gepackt. Wie einfach alles ist, wenn man nur für sich selbst verantwortlich ist.

Wir starten wieder mit etwas Bewegung, und danach bereiten wir unsere Präsentation vor. Geplant ist eine Modenschau – jede soll sich den anderen präsentieren. Mir graut davor, ich präsentiere mich nicht gerne, ich bin unsicher. Und obwohl ich diese Frauen ja erst ein paar Tage kenne, geniere ich mich vor ihnen – und Modenschau – oh jee – bin doch kein Model, das ist wirklich die schwerste Aufgabe dieses Wochenendes.... Ich bin mit Ellen in einer Gruppe mit noch zwei Frauen, und wir haben eine Stunde Zeit, unseren Auftritt vorzubereiten. Ellen ist in ihrem Element – sie wird drei Outfits präsentieren, ich bin froh, wenn ich einmal den Laufsteg lang laufe...

Aber ich finde eine tolle Jacke auf dem Kleiderständer der Kursleiterin, die super zu meiner Hose passt. Von Ellen kommen ein Oberteil und die passenden Schuhe, und von einer anderen Teilnehmerin ein schöne Kette. Ich gefalle mir im Spiegel, aber mit der Präsentation hapert es noch. Ich übe ein paar Mal, auch wie man die Jacke unauffällig öffnet und lächelnd die Runde geht.

Mein Auftritt ist ok und wird von allen beklatscht – so wie alle Damen Applaus erhalten und jede versucht, ihr bestes zu geben. Ich merke, dass es das ist, was ich noch mehr üben muss, um Sicherheit zu erhalten. Dabei können mir Kleidung und die richtigen Farben helfen, ich zu sein und mich zu zeigen, statt mich in Kleidung verstecken zu wollen.

Es ist tatsächlich so, dass mir endlich klar wird, was ich mir wert sein sollte und dass es durchaus legitim ist, mit der richtigen Kleidung und den richtigen Farben besser auf andere wirken zu können. Ich halte nichts von Menschen, die nur danach gehen, ob jemand gut oder schlecht angezogen daher kommt und dabei den Charakter übersehen bzw. diesen nur nach der Kleidung beurteilen. Vielleicht habe ich deshalb nie so großen Wert auf Kleidung gelegt. Aber Kleidung kann – wenn sie nicht „verkleidet“, den Charakter eher noch unterstreichen, sichtbar machen, was sonst unter der falschen Kleidung oder den falschen Farben verborgen geblieben wäre.

Das ist die elementare Erkenntnis, die ich aus diesem Seminar mitnehme. Es ist fast, als hätte ich mich selbst gefunden, und meinen eigenen Wert erkannt...
12.9.07 22:25
 


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