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Diätgeschichten

Meine Diätgeschichte ist ja eigentlich so lang wie mein Leben.
Als Kind galt ich als zu dünn und blass und musste immer zum Essen animiert werden.
Später dann als Jugendliche habe ich mir selbst Stress gemacht, um einem falschen Schönheitsideal nachzulaufen. Danach konnte ich nie mehr unbeschwert essen und trinken sondern hatte permanent abwechselnde Phasen von Zunehmen und Abnehmen.

Gerade ist mir mein Tagebuch in die Hände gefallen vom Mai 1995, als ich mich wieder mal mit dem Thema Übergewicht beschäftigt habe. Ich hatte mir damals ein Buch gekauft, welches die These vertrat, dass Diäten nicht wirken, sondern alles eine Folge unseres Essverhaltens ist und unserer Gefühle. Ich habe dieses Buch bestimmt 3-mal gelesen und wenn ich heute die Zusammenfassung in meinem Tagebuch lese, bin ich auch jetzt wieder dabei, diese Denkweisen für mich anzuwenden. Ich meine – schaden kann es ja nicht, wenn zum WW-Programm auch noch ein bisschen positives Denken hinzu kommt – oder?

Ein paar Tage später habe ich dann folgendes in mein Tagebuch geschrieben:
->Als Kind war ich dünn – zu dünn, ich wollte „fraulicher“ sein. Das war in dieser Zeit mein großes Problem.

Später, als ich schlank war, sah ich immer jünger aus, als ich war, hatte kaum Selbstbewusstsein.

Das, was ich heute bin, habe ich nicht als dünner Mensch erreicht, sondern mit den „vielen“ Kilos.

Ist es das, was mit im Unterbewusstsein „verbietet“, schlank zu werden? Ist es die Angst, weniger erfolgreich zu sein?

Mein Kopf sagt dazu NEIN, aber was ist mit dem da INNEN DRIN?

Am besten habe ich mich gefühlt, als ich die 30 überschritten hatte. Ich hatte all das erreicht, was ich mir wünschte:
Erfolgreich im Beruf
Eigenes Haus
Familie, Kinder

Und ich wog 70 kg

Ich wollte nicht jünger sein, ich wollte nicht noch einmal all die Unsicherheiten, Ängste, Minderwertigkeitsgefühle noch einmal durchleben – die Zeit, als ich 58 kg gewogen habe.

Ist das mein Problem???


Nun, wie man sieht, hatte ich damals schon mit 70 Kilo das Gefühl, übergewichtig zu sein, und ich weiß, ich hatte nach 6 Wochen meine 60 Kilo wieder. Ich habe zu der Zeit über die Volkshochschule eine Abnehmgruppe besucht und dabei diese 10 Kilo abgenommen und auch eine Weile gehalten. Aber wie bei jeder anderen Diät hatte ich nie das Durchhaltevermögen, meine Ernährungsgewohnheiten dauerhaft zu ändern und mit jeder Gewichtsabnahme kam eine deutlich höhere Gewichtszunahme dazu.

Was lässt mich also glauben, dass es diesmal klappen wird?
Nun, zunächst weiß ich, dass ich das WW-Programm sehr sehr lange machen muss, um auf mein Zielgewicht zu kommen. Außerdem weiß ich, dass ich sehr langsam Gewicht verlieren werde.

Beides zusammen lässt mich hoffen, dass ich dadurch wirklich neue Eßgewohnheiten entwickle, die mir dann in Fleisch und Blut übergehen werden, sodass ich sie irgendwann als selbstverständlich erachte und das Punktezählen verinnerlicht habe bzw. gar nicht mehr brauche, weil ich einfach spüre, was für mich gut ist.

Menschen, die nicht zunehmen, sondern von Natur aus schlank sind, unterscheiden sich in diesen 4 Punkten von Übergewichtigen:

1. Sie essen nur, wenn sie körperliche Hunger haben
2. Sie essen genau das, worauf sie Lust haben
3. Sie essen bewusst und achten darauf, was sie essen und wie ihr Körper reagiert
4. Sie hören auf zu essen, wenn sie keinen Hunger mehr haben

Also, was hält uns noch – werden wir „natürlich“ schlank!!!

Ich grüße alle die mitlesen ganz lieb
Irene
1.6.06 20:57
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


chrissy (1.6.06 22:12)
hey mein Irenchen ..ich habe den Verdacht das du mit dieser Schlankheitsgeschichte auch deine anderen Probleme gleich mit entsorgst denn diese haben dein Gewichtsprob erst verursacht ...

ich freue mich sehr über deine Fortschritte ..und nochmehr bemerke ich mit Freuden wie du zu dir selbst findest..und das hat nie und nimmer dein Therapeut bewirkt ...nein du ganz alleine ..

ich bin bei dir
Chrissy


Irene / Website (1.6.06 23:47)
Chrissy Schatz - ich bin froh, dass du bei mir bist
Mit deiner Einschätzung liegst du mal wieder vollkommen richtig

Und weißt du was - ich habe mich heute von meiner Therapeutin verabschiedet, denn ich denke, ab jetzt schaffe ich es allein. Und wenn ich mal einen Durchhänger habe, weiß ich ja, an wen ich mich wende.....

Bussi
irene


Alice / Website (2.6.06 15:03)
Hallo Irene,

ich kann mich Chrissy nur anschliessen, das hat Sie wieder sehr schön gesasgt...
Ja und wie recht sie hat... du findest zu dir selbst... nicht mit der entscheidung abzunehmen, sondern mit dem gedanken ich tue es für mich... es ist sooo lange her wo du wirklich was für dich gemacht hast und die wurzel deiner Probleme in angriff genommen hast, wie du oft erzählt hat ... ich verfolge auch eure Blogs mit viel interesse und begeisterung! Ich freu mich sehr über unseren gemeinsamen Weg....
Drück dich von ganzen Herzen...
Bussy Alice
PS: Ohne euch hätte ich bestimmt an so manchen Tage schon kapituliert...*danke*

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