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Frauenantworten

Chrissy’s Kommentar zu meinen letzten Ausführungen veranlasst mich, noch mal bei diesem Thema weiter zu machen…

…im Grunde sind die Dreibeine nur so gut wie die Frauen an ihrer Seite.

Damit hat sie mehr als recht – das Problem ist nur, dass diese Frauen ihre Stärke nur selten so früh erkennen. Viele Frauen wissen überhaupt nicht, wie stark sie sind und welch starke Rolle sie in einer Beziehung spielen – und das sind eben die Frauen, die es erst später merken und dann ein Problem damit haben.

Wieder von mir ausgehend, war ich mir meiner Stärken sehr lange nicht bewusst. In jungen Jahren war ich mehr als unsicher und so habe ich 30 Jahre alt werden müssen, um endlich mal ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein zu erreichen. Vorher war ich ein unsicheres junges Ding, das zwar schon seine eigene Vorstellung von der Zukunft hatte, dem es aber doch sehr an selbstbewusstem Auftreten fehlte. Erst nach dem Studium konnte ich – auch dadurch dass sich die beruflichen Erfolge einstellten, an Stärke gewinnen bzw. meine Stärken überhaupt erkennen. Blieben dann jedoch die beruflichen Erfolge aus – war’s auch wieder vorbei mit dem Selbstbewusstsein.

Wieder eine Erkenntnis mehr die mich heute in meiner Entwicklung weiter bringt.

 Ich wollte mit Sicherheit nie ein „Heimchen am Herd“ werden – mir war schon wichtig, einen Beruf zu haben und in der Partnerschaft gleichberechtigt zu sein. Trotzdem wollte ich auch auf Kinder nicht verzichten. Das ist das Dilemma vieler Frauen.

In meinem Beruf hätte ich wohl eher aufsteigen können, wenn ich auf Kinder und Familie verzichtet hätte. Mit voller Konzentration auf meine Karriere hätte da auch was draus werden können, aber da war eben auch die Frau in mir, die sich Kinder wünschte und ein trautes Heim. Dafür zahlt man einen Preis, und eigentlich wusste ich das auch und bin dieses Risiko bewusst eingegangen. Ich glaubte, alle Aufgaben perfekt managen zu können, und es hat auch sehr lange Zeit funktioniert. Aber es ist und bleibt eine Gratwanderung und läuft eben doch nicht so, wie es bilderbuchmäßig funktionieren könnte. Und nur ein kleiner Stolperstein auf dem Weg lässt frau ganz schön ins Trudeln kommen…

Ich kann jetzt endlich wieder meine Stärken sehen, sie auch endlich wieder spüren, und daher bin ich froh darüber, auch wenn man meinen könnte, dass es dafür nach so vielen Jahren zu spät sei. Ich denke, dafür ist es niemals zu spät – Veränderung ist immer möglich und auch wenn es anstrengend ist, ein Dreibein auf die Spur zu bringen, so wäre es doch falsch, es nicht wenigstens zu versuchen. Wir können immer noch entscheiden, ob wir mit oder ohne Dreibein leben wollen – es liegt ganz an uns.

Irene

25.1.07 13:19
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


chrissy (25.1.07 21:52)
ja mein Irenchen, vieler Dinge ist Frau sich oftmals erst später bewußt, und ändern, Dinge oder einen ganzen Lebensstil zu ändern, dazu ist es nie zu spät.

Einen Versuch ist es allemal wert, solange du nicht daran zweifelst das Richtige zu tun, denn dann kommt wieder Unsicherheit auf... verfolge unbeirrt dein Ziel, dann wird es auch gelingen.

Ich kenne dein Dreibein nicht, aber ich denke er wird irgentwann seinen Kurs ändern und deinen Weg einschlagen, vielleicht hat ihn auch schon ...

sei lieb umärmelt
chrissy


Irene / Website (26.1.07 22:19)
Nein Chrissy - ich werde nicht zweifeln - ich bin überzeugt, das richtige zu tun und verfolge mein Ziel unbeirrt. Ein wenig hat mein Dreibein schon begriffen, aber es wird noch einiger Anstrengungen bedürfen, bis auch er den Nutzen darin erkennen kann. An meiner Zielsetzung ändert das aber nichts...

Sei auch lieb umärmelt von deinem
Irensche


Ellen (30.1.07 17:57)
Super Irene, deine Gedanken, deine Stärken, dein Wille weiterzumachen, du bist auf dem richtigen Weg, finde ich gut. Nur du kannst dich änderen, die anderen kannst du nicht ändern, das hast du gut erkannt, weiter so.
Zu füher möchte ich dir noch sagen, denk mal über Hilfe holen nach. Würde ich gerne noch mal mündlich dir besprechen.
Liebe Grüße Ellen

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